« Back to Frieze

Launch of new magazine: frieze d/e

by Jörg Heiser

We’ve been working on this frieze d/e project for quite some time now at the frieze Berlin office, so we are really happy for it to become official now. But it’s also kind of scary, since now we have to really, well, do it. See the official press release below, first in German, then in English.

In this super-cold weather, it might be hard to imagine that spring might ever actually arrive, but do watch out for frieze d/e, the bilingual Deutsch/English magazine once it does…

frieze d/e – ein neues Magazin, herausgegeben von Frieze Publishing

Frieze Publishing launches frieze d/e

SEE ENGLISH VERSION BELOW.

Frieze Publishing, der Verlag des internationalen Kunst- und Kulturmagazins frieze, veröffentlicht im Frühjahr 2011 die erste Ausgabe einer neuen Zeitschrift: frieze d/e.

frieze d/e ist eine durchgängig zweisprachige Vierteljahreszeitschrift (d/e steht für „Deutsch“ und „Englisch“), die mit eigenen Inhalten von einem eigenständigen Redaktionsteam von Berlin aus produziert wird. Sie verschafft einen umfassenden Einblick in das zeitgenössische Kunst- und Kulturgeschehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und verfolgt aufmerksam die internationalisierte Künstlerszene, die sich im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.

Chefredakteurin von frieze d/e ist Jennifer Allen, die seit 2007 regelmäßig für frieze schreibt. Mareike Dittmer und Jörg Heiser sind Herausgeber des Magazins. Magdalena Magiera ist Chefin vom Dienst. Die neue Publikation wird – wie man es von frieze seit zwanzig Jahren kennt – Texte herausragender internationaler Autoren zur zeitgenössischen Kunst und Kultur veröffentlichen, exklusive Künstlerprojekte vorstellen und Interviews präsentieren. Die grafische Gestaltung übernehmen die Designer Brighten the Corners, die in Stuttgart und London mit Büros vertreten sind.

frieze d/e ist das erste neue Magazin, das Frieze Publishing seit 1991, dem Gründungsjahr von frieze, herausgibt.

Die Gründer und Verleger von frieze, Matthew Slotover und Amanda Sharp, freuen sich auf das neue Projekt: „Das neue frieze d/e erinnert uns an unsere Anfänge, es spiegelt aber auch die Veränderungen wider, die es in den zwanzig Jahren seit der Gründung von frieze gegeben hat. Die Kunstwelt ist globaler und zugleich lokaler geworden – ganze Regionen, Metropolen, aber auch kleinere Zentren sind heute viel stärker internationaler vernetzt als damals. In Berlin haben wir bereits seit den 1990er Jahren ein Redaktionsbüro und beobachten seitdem den Zuzug ausländischer Künstler. Darüber hinaus besitzen Deutschland, Österreich und die Schweiz eine ausgesprochen breite Kunstlandschaft, die von Galerien, Museen, und Kunsthallen über Kunstvereine bis zu Privatsammlungen reicht. Viele der Künstler, Kritiker, Galeristen, Kuratoren, Sammler und Kunstbegeisterten, die in diesen Ländern leben und arbeiten, kommen aus ganz anderen Teilen der Welt. Angesichts dieser neuen Öffentlichkeit widmet sich frieze d/e eingehend Themen, die auf regionaler Ebene diskutiert werden, behält jedoch zugleich die internationalen Einflüsse im Auge – eben das, was besonders für diese Leserschaft relevant ist. frieze wird weiterhin herausragende Texte über das Kunstgeschehen aus diesen Ländern veröffentlichen, während frieze d/e vor allem Debatten in der Region und ihre internationale Resonanz beleuchtet.“

Jennifer Allen, Chefredakteurin von frieze d/e: „Ich bin 1995 nach Berlin gezogen und habe aus nächster Nähe verfolgen können, wie die zeitgenössische Kunstszene gewachsen ist. Dadurch sind neue Verbindungen entstanden, die in nahegelegene Städte wie Köln, Basel oder Wien führen, aber auch in weiter entfernte Metropolen wie Moskau, Vancouver oder Mexico City. Auch wenn die Kunstszene in den deutschsprachigen Ländern international ist, so sind Deutsch und Englisch als Lingua Franca die Sprachen, mit denen man sich über die jeweiligen Hintergründe, Theorien und Auffassungen austauscht. In frieze d/e werden die deutschen und englischen Versionen der Texte nebeneinander in einem Magazin erscheinen – ganz so, wie auch die Gespräche auf Ausstellungseröffnungen in beiden Sprachen geführt werden. frieze d/e will damit diesen Gruppenzusammenhängen neues Gehör verschaffen und zugleich das Aufeinandertreffen sehr unterschiedlicher zeitgenössischer Kunstpraktiken an einem Ort thematisieren.“

Jörg Heiser, Chefredakteur von frieze und Mitherausgeber von frieze d/e: „Es gibt das Bedürfnis nach einer Publikation, welche die internationale Tragweite des Kunstdiskurses, wie er in frieze stattfindet, enger verknüpft mit der traditionell besonders starken Debattenkultur in den deutschsprachigen Ländern: Genau darum geht es bei frieze d/e. Als Mitherausgeber von frieze d/e werde ich weiterhin meine Aufgaben als Chefredakteur von frieze wahrnehmen, um dazu beizutragen, dass sich die beiden Magazine so ergänzen, dass die rege und starke Szene im deutschsprachigen Raum aus mehr als nur einer Perspektive beleuchtet wird. Man liest also am besten beide!“

Angaben zum Herausgeber- und Redaktionsteam

Jennifer Allen (Chefredakteurin frieze d/e)

Seit 2007 schreibt Jennifer Allen regelmäßig für frieze, 2009 erhielt sie den ADKV-Art Cologne Preis für Kunstkritik. Nachdem sie 1995 mit einem DAAD- Stipendium nach Berlin kam, hat sie für zahlreiche deutschsprachige Publikationen und internationale Magazine sowie für Ausstellungs- institutionen im europäischen Raum über zeitgenössische Kunst geschrieben. Sie hat an der Université de Montréal in Vergleichender Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Theorie und Epistemologie promoviert und war Lehrbeauftragte im Fachbereich Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt hielt sie Vorträge bei IASPIS in Stockholm, an der Kunstuniversität Linz, der Rijksakademie in Amsterdam sowie bei Platform3 Räume für zeitgenössische Kunst München.

Mareike Dittmer (Herausgeberin frieze d/e, Anzeigenrepräsentantin frieze)

Mareike Dittmer eröffnete 1999 gemeinsam mit Jörg Heiser das Berliner Büro von frieze. Sie ist die Anzeigenrepräsentantin von frieze für Mitteleuropa, den Nahen Osten sowie Afrika. Sie hat mehrfach gemeinsam mit Künstlern an textbasierten Interventionen sowie für diverse Publikationen und Ausstellungsprojekte in institutionellen und privaten Ausstellungsräumen in Europa gearbeitet. Während sie ihre Tätigkeit für frieze fortsetzt, ist Dittmer gemeinsam mit Jörg Heiser Herausgeberin von frieze d/e, welches von ihr und Heiser entwickelt wurde und geleitet wird.

Jörg Heiser (Herausgeber frieze d/e, Co-Chefredakteur frieze)

Jörg Heiser ist seit 1998 Associate Editor und seit 2003 Co-Chefredakteur von frieze; gemeinsam mit Mareike Dittmer ist er Herausgeber von frieze d/e. Seine Ausstellung „Romantischer Konzeptualismus“, die auf einem in frieze erschienenen Artikel von 2002 basiert, war 2007 in der Kunsthalle Nürnberg sowie in der Bawag Foundation Wien zu sehen. Sein Buch Plötzlich diese Übersicht. Was zeitgenössische Kunst ausmacht (Ullstein/Claassen 2007) liegt in dritter Auflage vor. Heiser ist Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz.

Jennifer Higgie (Co-Chefredakteurin frieze)

Jennifer Higgie ist Co-Chefredakteurin und Autorin von frieze. Sie hat für zahlreiche Publikationen und Kataloge geschrieben, zuletzt: 2011 Fotografie- Festival Krakau; Andreas Eriksson, Nordischer Pavillon der 54. Biennale von Venedig; „The Dark Monarch“, Tate St. Ives, Großbritannien; Maria Lassnig, Serpentine Gallery London; Mary Heilmann, Secession Wien; David Noonan, Chisenhale Gallery London sowie Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne. Sie ist Autorin des Romans Bedlam, der bei Sternberg Press erschienen ist und Herausgeberin von The Artist’s Joke, erschienen bei Whitechapel Gallery und MIT Press.

Magdalena Magiera (Chefin vom Dienst frieze d/e)

Magdalena Magiera absolvierte ihr Kunststudium in Lodz und Montréal und ist seit 2005 redaktionelle Mitarbeiterin des Interviewmagazins mono.kultur. Sie arbeitete als organisatorische Assistenz bei der ersten Lodz Biennale (2004) und war von 2006 bis 2009 maßgeblich an der Konzeption, Organisation und Durchführung der diskursiven Projekträume von e-flux, unitednationsplaza Berlin, unitednationsplaza Mexico City und The Building Berlin beteiligt. Im Sommer 2010 war sie (gemeinsam mit Antje Majewski, Juliane Solmsdorf und Dirk Peuker) Mitorganisatorin und Kuratorin des temporären Ausstellungsraums Splace im Berliner Fernsehturm. Magiera ist außerdem Co-Kuratorin der Ausstellung „Based in Berlin“, die zeitgenössische Kunst in Berlin zeigt und im Sommer 2011 eröffnet wird.

Anna Starling (Internationale Herausgeberin frieze d/e, Herausgeberin frieze)

Anna Starling arbeitet seit 2000 bei frieze und wurde 2005 Herausgeberin. Daneben ist sie seit 2003 Redakteurin des Frieze Art Fair Yearbook. Zuvor arbeitete Starling in öffentlichen Kunstinstitutionen wie dem Modern Art Oxford und der Photographers’ Gallery London.

English version

Frieze Publishing, the publishers of frieze the international contemporary art and culture magazine, is launching a new publication, frieze d/e, in Spring 2011.

frieze d/e – a fully bilingual German/English quarterly – is a separate publication with its own editorial team and independent content. ‘d/e’ stands for ‘Deutsch’ and ‘English’. With editing and production based in Berlin, the new magazine will offer in-depth coverage of contemporary art and culture throughout Germany, Austria and Switzerland while closely following the international artist communities in this region.

frieze d/e will be edited by regular frieze contributor Jennifer Allen. It will be co-published by Mareike Dittmer and Jörg Heiser and managed by Magdalena Magiera. Following the 20-year tradition of frieze, the new magazine will feature the best international writing about contemporary art and culture along with artist projects and interviews – all in a unique design created by the Stuttgart- and London-based graphic artist group Brighten the Corners.

This is the first new magazine Frieze Publishing has launched since the inception of frieze in 1991.

Co-founders and Publishing Directors of frieze Matthew Slotover and Amanda Sharp commented: ‘The new frieze d/e celebrates our roots while reflecting changes that have occurred since we first launched frieze 20 years ago. The art world is both more global and more local since regions, cities and even towns have become international hubs. Setting up an editorial base in Berlin in the 1990s gave us an understanding of the influx of foreign artists as well as the vast surrounding landscape of galleries, museums, Kunsthallen, Kunstvereine and private collections throughout Germany, Austria and Switzerland. Many of the artists, critics, gallerists, curators, collectors and art enthusiasts living and working in these countries come from around the world. frieze d/e responds to this new public with a closer consideration of regional issues and foreign influences, which are relevant to these readers. While frieze continues to provide superb coverage of this region, frieze d/e will capture a local dialogue with a worldly resonance.’

Editor of frieze d/e Jennifer Allen added: ‘Since moving to Berlin in 1995, I have witnessed first-hand the expansion of the contemporary art community, which has created new links with cities as close as Cologne, Basel or Vienna and as far away as Moscow, Vancouver or Mexico City. While the art scene is international in the German-speaking countries, German and lingua franca English are the main languages used to share trajectories, theories and opinions. In frieze d/e German and English versions of the same texts will appear together, just as they mingle in conversations at exhibition openings. frieze d/e gives a new visibility to a collaborative community while following the encounters of very different contemporary art practices in one place.’

Jörg Heiser, Co-Editor of frieze and Co-Publisher of frieze d/e, commented: ‘There is a need for a publication that brings the international breadth of the art discourse reflected in frieze more closely in touch with the specific and strong tradition of debate in German-speaking countries: frieze d/e will do exactly that. While co-directing frieze d/e, I will continue my commitment as co-editor of frieze, helping to make the two publications complement each other in such a way that the lively and strong scene in this region will be reflected from more than just one angle. It will be best to read both!’

Frieze press contact:
Belinda Bowring
tel: +44 20 3372 6135
belinda@frieze.com
German contact:
Magdalena Magiera
tel: +49 30 2362 6506
magdalena@frieze.com

Editors’ Notes

Jennifer Allen (Editor, frieze d/e)

A recipient of Germany’s ADKV-Art Cologne Prize for Art Criticism in 2009, Jennifer Allen has been a regular contributor to frieze since 2007. Since moving to Berlin in 1995 with a DAAD scholarship, she has written about contemporary art for a host of German-language publications and international magazines as well as for exhibiting institutions across Europe. She holds a Ph.D. in literature specializing in theory and epistemology from the Université de Montréal and has lectured in Cultural Studies at the Humboldt-Universität in Berlin. Her most recent talks took place at IASPIS in Stockholm, the Kunstuniversität Linz, the Rijksakademie in Amsterdam and Platform3 Räume für zeitgenössische Kunst in Munich.

Mareike Dittmer (Co-publisher, frieze d/e; Advertising Representative, frieze)

Mareike Dittmer established the frieze Berlin office together with Jörg Heiser in 1999 and is the advertising representative of frieze for Central Europe, the Middle East and Africa. She has frequently collaborated with artists for text-based interventions and has contributed to publications as well as exhibition projects in various institutional and commercial spaces in Europe. While continuing her position with frieze, Dittmer joins Jörg Heiser as co-publisher of frieze d/e, which both have developed and will run together.

Jörg Heiser (Co-publisher, frieze d/e; Co-editor, frieze)

Jörg Heiser became the Berlin-based associate editor of frieze in 1998. Since 2003, he has been co-editor of frieze and will continue in this position; together with Mareike Dittmer he is co-publisher of frieze d/e. Based on an article that appeared in frieze in 2002, his exhibition ‘Romantic Conceptualism’ took place at Kunsthalle Nuremberg and Bawag Foundation Vienna in 2007. His book, All of a Sudden. Things that Matter in Contemporary Art, was published by Sternberg Press in 2008. Heiser is guest professor at Kunstuniversität Linz.

Jennifer Higgie (Co-editor, frieze)

Jennifer Higgie is co-editor and staff writer of frieze. She has written for numerous publications and catalogues, including, most recently: The 2011 Krakow Photography Festival; Andreas Eriksson, Nordic Pavilion, 54th Venice Biennale; ‘The Dark Monarch’ at Tate, St Ives; Maria Lassnig at the Serpentine Gallery, London; Mary Heilmann at the Secession, Vienna; and David Noonan at the Chisenhale Gallery, London and the Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne. She is the author of the novel Bedlam, which is published by Sternberg Press and is the editor of The Artist’s Joke, published by the Whitechapel Gallery and MIT Press.

Magdalena Magiera (Managing Editor, frieze d/e)

Magdalena Magiera is managing editor of frieze d/e. After studying fine art in Montreal and Lodz, she became co-editor of mono.kultur, a Berlin-based interview magazine, in 2005. From 2006–9, she managed unitednationsplaza and unitednationsplaza Mexico City and co-organized ‘The Building in Berlin’ with Julieta Aranda and Anton Vidokle. In summer 2010 she organized together with Antje Majewski, Dirk Peuker and Juliane Solmsdorf the Berlin exhibition space SPLACE located in the Berlin TV Tower. Magiera was chosen to co-curate the exhibition ‘Based in Berlin’, a show about contemporary art in Berlin this summer.

Anna Starling (International Publisher, frieze d/e; Publisher, frieze)

Anna Starling joined frieze in 2000 and was appointed Publisher in 2005. In addition to publishing the magazine she has been Commissioning Editor of the Frieze Art Fair Yearbook since 2003. Previously, Starling had worked in public galleries holding roles at Modern Art Oxford and The Photographers’ Gallery, London.

About the author

  • Jörg Heiser's photo

    Jörg Heiser is co-editor of frieze and co-publisher of frieze d/e. He is based in Berlin.